ZAHNARZTANGST/-PHOBIE

Woher kommt das?

  • Irgendwann mal bei der Zahnbehandlung ein traumatisches Erlebnis gehabt
  • in der Kindheit mit dem Zahnarzt angedroht worden: „wenn du nicht brav bist, gehen wir zum Zahnarzt und dann gibt er dir eine Spritze ..."
  • als Kind häufig (wenn auch gut gemeinte) Bemerkungen über Angst und Schmerz gehört, die in Verbindung mit der Zahnbehandlung gebracht wurden („du brauchst keine Angst zu haben, das wird nicht weh tun, das ist überhaupt nicht schlimm“)
  • für schlechte Mundhygiene gedemütigt oder getadelt worden sein


Für viele Menschen ist seitdem alles anders, z.B.:

  • Schweissausbrüche, Herzrasen, Atemnot, Zittern, extremer Brechreiz und/oder panische Angst vor/während des Zahnarzttermins
  • Angst vor Spritzen und Nadeln
  • Gefühl der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins
  • Vermeiden jeglichen Kontaktes mit der Arzt-/Zahnarztpraxis
  • Zahnarzttermine kurzfristig vor lauter Angst absagen
  • Vor Schamgefühl und Pein wegen der eigenen Zähne und deren Zustand
    wird mit niemandem mehr darüber gesprochen

 

Angst und Panik sind oft ein Schutzmechanismus, das wie aus heiterem Himmel hochfährt, auch wenn die aktuellen Umstände tatsächlich harmlos sind. Sie können ein Signal dafür sein, dass früher in einer bestimmten Situation in der Informationsverarbeitung etwas nicht richtig gelaufen ist.

 

 

Das lässt sich sogar Jahre später noch mit Hilfe von Hypnose und Selbsthypnosetechniken korrigierend verändern und auflösen. So können auch frühere "Angstpatienten" endlich mal ganz entspannt selbst bei der Zahnbehandlung bleiben und auf die Nebenwirkungen von Beruhigungsmitteln oder einer "Vollnarkose" locker verzichten.